Medienscouts der Realschule plus Simmern gewinnen Landesmedienpreis

Schüler nehmen Urkunde und Preisgeld in der Popakademie in Mannheim entgegen

landesmedienpreis2017

Medien machen – dazu hatte die Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest auch in diesem Jahr wieder Schulen, Arbeitsgemeinschaften und andere Bildungsinstitutionen aufgerufen. Wie spannend, interessant und lohnend die kreative Mediengestaltung sein kann, haben die vielen Einreichungen, die die Jury auch in diesem Jahr in begeisterter Arbeit gesichtet hat, unter Beweis gestellt. An den mehr als 100 Einreichungen waren über 2000 Schülerinnen und Schüler beteiligt – ausgewählt hat die Jury sieben Projekte in unterschiedlichen Alterskategorien.

Die Schüler der Medienscouts - AG setzten sich in ihrer Alterskategorie „Maxi“ neben 38 weiteren Bewerbern durch und bewiesen: Kinder und Jugendliche können viel mehr, als Medien einfach nur konsumieren. Sie sind in der Lage, die modernen Techniken kompetent und kreativ zu nutzen und eine eigene Aussage visuell ansprechend zu präsentieren.

Unter dem Titel „Medienscouts und die Gefahren im Web 2.0“ filmten und produzierten die Schülerinnen und Schüler der Realschule plus ab Januar 2017 den prämierten Film. Unterstützung erhielten sie hierbei durch den ortsansässigen Regisseur und Produzent Daniel P. Schenk und die Lehrer Niklas Radschikowsky und Simone Kohl.

In ihrer Laudatio hob die stellvertretende Schulleiterin der Rochus Realschule Bingen, Pia Eisele, besonders die strukturierte Herangehensweise aller Beteiligten und den Umgang mit der Wirkung von Perspektive und filmischen Mitteln hervor. Das Projekt verbinde die gestalterische Dimension der Medienkompetenzvermittlung mit der notwendigen kognitiven Reflexion und vermittele vorbildlich, wie sich Medieneinflüsse kritisch hinterfragen ließen. Zusammengefasst sei der Film „eine reife Leistung“. Deshalb erhielten die Medienscouts neben einer Urkunde auch ein Preisgeld in Höhe von 800€, welches in die zukünftige Medienpräventionsarbeit der Schule fließen wird.

(Teile des Textes stammen aus der Pressemitteilung der MKFS und wurden von Niklas Radschikowsky umgeschrieben bzw. ergänzt/ Bilder von der MKFS bereitgestellt)