Emily Ayleen Schweis ist Lesekönigin der Realschule plus in Simmern

Lesewettbewerb2017Mit Veranstaltungen, wie dem Lesewettbewerb des Deutschen Buchhandels, der jährlich stattfindet, erreicht man eine natürliche Lesebereitschaft der Kinder. Daher nahm - wie jedes Jahr - auch die Realschule plus Simmern daran teil und wie immer war es für alle Teilnehmer sehr spannend. Im Rahmen einer kleinen Adventsfeier lauschten alle Schüler der 6. Jahrgangsstufe zahlreichen Lesebeiträgen, bis endlich feststand, wer es in diesem Jahr schaffte, Schulsieger zu werden.

Bereits seit Wochen war man in den Klassen des 6. Schuljahrs damit beschäftigt, jeweils die besten Leser der Klassen zu ermitteln. Diese mussten sich schließlich der neunköpfigen Jury stellen und ihr Können beweisen.

Zunächst stellten die drei Mädchen ihr selbst gewähltes Kinder- und Jugendbuch vor und gaben eine Erläuterung zu der Textstelle. Die inhaltlich weit gestreuten Interessen der Kinder entführten die Zuhörer in eine Welt voller Fantasie.

In der folgenden zweiten Runde wurde es schwieriger, denn die Schülerinnen sollten nun eine unbekannte Textstelle aus dem preisgekrönten Jugendbuch „Vilja und die Räuber“ vorlesen, das die finnische Autorin Siri Kolu verfasste. Dabei galt des den anspruchsvollen Text in einem guten Vortrag den Zuhörern nahe zu bringen. Hierzu las die Siegerin des vergangenen Jahres Melissa Nachtigall zur Einstimmung das erste Kapitel vor, ehe die Wettbewerbsteilnehmerinnen erneut gefordert waren. Die kritische Jury achtete vor allem auf die Lesetechnik und die Textgestaltung. Im Anschluss warteten die Leserinnen Emily Ayleen Schweis (6a), Rukajja Azaal (6b) und Akasya Kilic (6c) auf die Entscheidung der Jury. Mit musikalischen Beiträgen verkürzte Rolf Zehe dem Publikum die Wartezeit. Gemeinsam sangen alle Schüler und Schülerinnen bekannte deutsche Weihnachtslieder.

Die Schulsiegerin hieß schließlich Emily Ayleen Schweis aus der Klasse 6a. Sie wird die Realschule plus- Simmern beim Kreisentscheid in Emmelshausen vertreten.

Verlierer gab es keine, denn alle Teilnehmer erhielten als Anerkennung ein Buch und eine Urkunde.