„Erfindungen verändern unser Leben!“

war das Thema des diesjährigen Malwettbewerbs der Volksbanken und Raiffeisenbanken.

Auch in diesem Jahr haben die Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Simmern wieder vielfältige Arbeiten abgegeben und sich mit dem Thema „Erfindungen früher – heute und morgen kreativ auseinandergesetzt.

Bei der Preisverleihung, die zum 2. Mal in der Stadthalle in Kirchberg stattfand, wurden die 14 Gewinner der Klassen 5-10 feierlich geehrt und erhielten Kinogutscheine, Gutscheine für einen Malkurs bei den Hauderern und Urkunden.

Für zwei Schüler Angelina Pietrzyk (8a) und Dimitar Nikolov (10b) wurde es zum Schluss sehr aufregend, als sie nochmals auf die Bühne gebeten wurden. Die Bilder der Beiden hat die Jury so überzeugt, dass Angelina einen Förderpreis auf Landesebene erhielt und Dimitar neben einem 2. Platz auf Landesebene auch den 4. Platz in seiner Altersstufe auf Bundesebene gewann. Neben einem Geldpreis für die Landesplatzierung, durfte er sich über einen 1-wöchigen Kunstworkshop an der Ostsee freuen.

Schulleiter Raoul Roth gratulierte den Künstlern und nahm dankend den Scheck in Höhe von 1.400 € entgegen, mit dem vor allem Kunstprojekte an der Schule gefördert werden.

Die glücklichen Gewinner sind:  

malwettbewerb

Tarja Sehn (5b), Hannah Kirch (5a), Chiara Percin (5a), Angelina Pietrzyk (8a), Asifa Haina (8c)

Sophie Pietrzyk (8a), Evelin Donnerstag (7a), Sara Roter (9b), Julia Bjely (9a), Mandy Mühleib (9a)

Lea Tullius (9c), Dimitar Nikolov (10b), Philipp Stupp (10a), Anne-Chatherine Linn (10b)

„Auf die Plätze fertig . . . Moos!“

Kunstprojekt im Rahmen der Waldjugendspiele                                                 

waldjugendspiele 

hieß es für die Schüler der Klasse 7a. Im Rahmen der diesjährigen Waldjugendspiele haben die Schüler das Kunstprojekt im Zeichen von Moos gesetzt. „Der Wald bewegt“ lautete das Thema des Wettbewerbs. Die Schüler dachten sich, dass der Wald bis zur Schule bewegt wird Waldjugendspiele2und gestalteten den Schulhof mit Tieren und Pflanzen des Waldes aus Moos. Anschließend wurde das Projekt in Bildern festgehalten und eingereicht. Die Jury bewertete das Kunstprojekt mit dem 2. Platz bei den Waldjugendspielen und die Punkte gingen in die Gesamtwertung ein.

 

Tag der Artenvielfalt am Simmersee 2018

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die SimmerSee-AG der Realschule plus in Simmern an dem Tag der Artenvielfalt. Trotz großer Schülereinbußen aufgrund der Klassenfahrten am Jahresende fanden sich einige Schüler/innen für den Tag der Artenvielfalt am Simmersee ein.

Die kleine Gruppe in diesem Jahr beschäftigte sich am Simmersee mit den dort wachsenden Blütenpflanzen und fand in der Tat diverse Arten:

Allen voran der gemeine Wiesenklee. Dieser kleine Schmetterlingsblütler ist auf dem gesamten Simmersee-Gelände zu finden. Auch der Färber-Ginster ist an einigen Hängen und der gelbe Hornklee oder die Zaun-Wicke in den ungemähten Wiesen zu beobachten.

Rosengewächse sind vertreten durch Exemplare der gewöhnlichen Nelkenwurz, echten Mädesüß, kriechenden Fingerkraut und Gänsefingerkraut. Letzteres ist eine Staude, deren weiche Blätter in früheren Zeiten als Einlegesohlen für Holzschuhe dienten.

Für Rötegewächse fanden die jungen Leute nur einen Vertreter, das Wiesen-Labkraut, das früher zur Herstellung von Käse verwendet wurde.

Der Wiesen-Bärenklau (Doldenblütengewächs) darf unter keinen Umständen mit dem Riesen-Bärenklau verwechselt werden. Während der Wiesen-Bärenklau im Wuchs kleiner und am Blattrand kerbig gesägter ist als sein großer Verwandter, vertreibt dieser unsere heimischen Pflanzen vielerorts. Bei Sonnenschein verursacht der Saft des Riesen-Bärenklaus auf der Haut Rötungen und Blasen wie bei Verbrennungen.

Unauffällig im ungemähten Gras wächst der sumpfblättrige Ampfer (Knöterichgewächs), der Spitzwegerich und Breitwegerich (Wegerichgewächse) und das kleine Lippenblütlergewächs gewöhnliche Gundermann. Letztere enthält ätherische Öle, Gerb- und Bitterstoffe. Daher verwendet die Volksmedizin sie gern gegen Durchfall und Husten. Auch schmeckt das Kraut in Salaten oder als spinatartiges Gemüse.

Artenvielfalt3Ein besonderer Fund der Storchschnabelgewächse ist der Pyrenäen-Storchschnabel. Wie der Name bereits vermuten lässt, stammt diese Art aus den Gebirgen Südeuropas. Wahrscheinlich hat er sich vor ca. 200 Jahren bei uns eingebürgert, entweder als Zierpflanze, die sich auswilderte oder als heimlicher Begleiter diverser Wanderer. Typisch für diese Art Storchschnabel sind die hellvioletten Blüten.

Zu den häufig vertretenden Korbblütengewächsen zählen die Gänseblümchen, Margerite, Löwenzahn und der Wiesen-Pippau, der nur auf Mähwiesen gedeihen kann.

Eine, der zwei letzten, gefundenen sehr zarten und kleinen Blütenpflanzen, gehört wie die große Sternmiere zu den Nelkengewächsen. Diese ist eine der seltenen Pflanzen, die sowohl Insekten anlocken, sich aber auch selbst befruchten können.

Jeder kennt unsere letzte Blütenpflanze, das Wald-Vergissmeinnicht, denn in der Romantik gilt sie als Blume der Liebenden.

Zum Schluss gilt der Dank der SimmerseeAG wieder Herrn Homann, der uns auch in diesem Jahr mit Rat und Tat zur Seite stand.

 

Fahrt nach Verdun

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Am Mittwoch, den 23.05.18, trafen sich Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen der Realschule plus Simmern, um sich mit dem Bus gemeinsam mit ihren Klassenlehrern auf den Weg nach Verdun zu machen.

Als die Klassen auf den Anhöhen von Verdun im Norden von Frankreich ankamen, wurden sie an der ersten Station von mehreren Reisebegleitern der 10. Klassen (im Rahmen von Peer Education) durch das Fort Douaumont geführt. Die Guides führten die Schüler durch die verschiedenen Stockwerke und deren noch erhaltenen Räume wie beispielsweise die ehemaligen Schlafräume der Soldaten. Nachdem den neunten Klassen die extrem schlechten Lebensumstände der Soldaten nahegebracht wurden, begaben sich die interessierten Schüler zur zweiten Station; dem Gebeinhaus und dessen über 16.000 Gräbern. Sprachlos, aber dennoch neugierig, gingen die Klassen durch die Gedenkstätte, um sich die Namen der verstorbenen Soldaten und deren Todesalter anzuschauen. Bevor der Nachhauseweg anstand, durften sich die Schüler ein Bild von dem der zerstörten Dorf Fleury machen.verdun2018 2 Dort konnten sie sich die neu errichtete Kapelle anschauen. Um sich das Dorf besser vorstellen zu können, standen dort viele Schilder mit Informationen über die ehemaligen Gebäude des Dorfes. Durch diese eintägige Exkursion in Frankreich wurde uns Schülern noch einmal bewusster, wie unnötig solch ein Krieg war und welch ein Leid Millionen von Menschen durch den 1.Weltkrieg erleiden mussten. Auch konnten wir den damaligen Krieg mit der heutigen Zeit vergleichen, sodass uns nur die Hoffnung bleibt, dass Politiker versuchen, eine Zusammenarbeit unter uns Menschen zu leisten und unsere Weltgeschichte nicht noch einmal in solch einer Katastrophe endet.

(Chiara Procopio, 9b)