Realschule plus Simmern verabschiedet ihre Abschlussschüler mit einem Fest in James Bond Manier

Mit einem abwechslungsreichen Programm unter dem Titel „14 06 2018 – Die Nacht ist nicht genug“ verabschiedeten sich die diesjährigen Entlassschüler der 9. Berufsreife- und 10. Realschulklassen der Realschule plus Simmern von ihrer Schulgemeinschaft.Abschluss1

Rektor Raoul Roth, alias Agent 0018, merkte zu dem Motto der Abschlussschüler an, dass man es auch in „Die Welt liegt euch zu Füßen“ hätte umbenennen können, denn mit Erreichen des Schulabschlusses stünden allen Schülerinnen und Schülern neue Wege offen: Ausbildung und/oder ein höherer Schulabschluss. Mit den Worten „Denkt immer daran, das Leben ist kein Film und ich hoffe, dass ihr von eurem Leben nicht zu sehr geschüttelt und gerührt werdet!“ verabschiedete er sich von allen Entlassschülern des Jahrgangs 2018.

Das James Bond Thema zog sich im Folgenden wie ein roter Faden durch das Programm, welches die Klassen mit ihren Klassenlehrerinnen Christa Lange (9c), Michelle Jobelius-Sweatt (9d), Heike Sachs (9e), Nadine Sünder (10a) und Stephanie Engbarth (10b) vorbereitet hatten.

Da gab es eine mitreißende Rede der „Bondgirls“ Janina Witowski, Florentina Zeqiri und Erika Belsner (Schülervertretung), einen Einblick in die Agentenausbildung (Klasse 9d) oder eine Szene aus dem Leben des James Bond (Klasse 9c). Als tänzerische Wunder- und Geheimwaffe trat die Klasse 9e auf. Doch auch der Spaßfaktor kam an diesem Abend nicht zu kurz.  Die Klasse 10a hatte sich sehr zur Erheiterung des Publikums verschiedene Schülertypen vorgenommen. Und auch die Lehrer durften an diesem besonderen Abend nicht zu kurz kommen. Die Klasse 10b hatte eine Neuinterpretation des Spiels „Schlag den Raab“, in diesem Falle „Schlag den Lehrer“, vorbereitet. Hierbei mussten einige ausgewählte Lehrer, darunter auch Agent 0018 (Rektor Raoul Roth), in verschiedenen Spielrunden ihr Wissen, aber auch ihr sportliches und tänzerisches Können, unter Beweis stellen. Abgerundet wurde das Programm mit musikalischen Beiträgen von David Horn (Klavier) und einem Duett von Konrektor Rolf-Josef Zehe und Jule Mallmann (Gitarre und Gesang) zu dem Titel „You´ve got a friend“.

 

„Erfindungen verändern unser Leben!“

war das Thema des diesjährigen Malwettbewerbs der Volksbanken und Raiffeisenbanken.

Auch in diesem Jahr haben die Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Simmern wieder vielfältige Arbeiten abgegeben und sich mit dem Thema „Erfindungen früher – heute und morgen kreativ auseinandergesetzt.

Bei der Preisverleihung, die zum 2. Mal in der Stadthalle in Kirchberg stattfand, wurden die 14 Gewinner der Klassen 5-10 feierlich geehrt und erhielten Kinogutscheine, Gutscheine für einen Malkurs bei den Hauderern und Urkunden.

Für zwei Schüler Angelina Pietrzyk (8a) und Dimitar Nikolov (10b) wurde es zum Schluss sehr aufregend, als sie nochmals auf die Bühne gebeten wurden. Die Bilder der Beiden hat die Jury so überzeugt, dass Angelina einen Förderpreis auf Landesebene erhielt und Dimitar neben einem 2. Platz auf Landesebene auch den 4. Platz in seiner Altersstufe auf Bundesebene gewann. Neben einem Geldpreis für die Landesplatzierung, durfte er sich über einen 1-wöchigen Kunstworkshop an der Ostsee freuen.

Schulleiter Raoul Roth gratulierte den Künstlern und nahm dankend den Scheck in Höhe von 1.400 € entgegen, mit dem vor allem Kunstprojekte an der Schule gefördert werden.

Die glücklichen Gewinner sind:  

malwettbewerb

Tarja Sehn (5b), Hannah Kirch (5a), Chiara Percin (5a), Angelina Pietrzyk (8a), Asifa Haina (8c)

Sophie Pietrzyk (8a), Evelin Donnerstag (7a), Sara Roter (9b), Julia Bjely (9a), Mandy Mühleib (9a)

Lea Tullius (9c), Dimitar Nikolov (10b), Philipp Stupp (10a), Anne-Chatherine Linn (10b)

„Auf die Plätze fertig . . . Moos!“

Kunstprojekt im Rahmen der Waldjugendspiele                                                 

waldjugendspiele 

hieß es für die Schüler der Klasse 7a. Im Rahmen der diesjährigen Waldjugendspiele haben die Schüler das Kunstprojekt im Zeichen von Moos gesetzt. „Der Wald bewegt“ lautete das Thema des Wettbewerbs. Die Schüler dachten sich, dass der Wald bis zur Schule bewegt wird Waldjugendspiele2und gestalteten den Schulhof mit Tieren und Pflanzen des Waldes aus Moos. Anschließend wurde das Projekt in Bildern festgehalten und eingereicht. Die Jury bewertete das Kunstprojekt mit dem 2. Platz bei den Waldjugendspielen und die Punkte gingen in die Gesamtwertung ein.

 

Tag der Artenvielfalt am Simmersee 2018

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die SimmerSee-AG der Realschule plus in Simmern an dem Tag der Artenvielfalt. Trotz großer Schülereinbußen aufgrund der Klassenfahrten am Jahresende fanden sich einige Schüler/innen für den Tag der Artenvielfalt am Simmersee ein.

Die kleine Gruppe in diesem Jahr beschäftigte sich am Simmersee mit den dort wachsenden Blütenpflanzen und fand in der Tat diverse Arten:

Allen voran der gemeine Wiesenklee. Dieser kleine Schmetterlingsblütler ist auf dem gesamten Simmersee-Gelände zu finden. Auch der Färber-Ginster ist an einigen Hängen und der gelbe Hornklee oder die Zaun-Wicke in den ungemähten Wiesen zu beobachten.

Rosengewächse sind vertreten durch Exemplare der gewöhnlichen Nelkenwurz, echten Mädesüß, kriechenden Fingerkraut und Gänsefingerkraut. Letzteres ist eine Staude, deren weiche Blätter in früheren Zeiten als Einlegesohlen für Holzschuhe dienten.

Für Rötegewächse fanden die jungen Leute nur einen Vertreter, das Wiesen-Labkraut, das früher zur Herstellung von Käse verwendet wurde.

Der Wiesen-Bärenklau (Doldenblütengewächs) darf unter keinen Umständen mit dem Riesen-Bärenklau verwechselt werden. Während der Wiesen-Bärenklau im Wuchs kleiner und am Blattrand kerbig gesägter ist als sein großer Verwandter, vertreibt dieser unsere heimischen Pflanzen vielerorts. Bei Sonnenschein verursacht der Saft des Riesen-Bärenklaus auf der Haut Rötungen und Blasen wie bei Verbrennungen.

Unauffällig im ungemähten Gras wächst der sumpfblättrige Ampfer (Knöterichgewächs), der Spitzwegerich und Breitwegerich (Wegerichgewächse) und das kleine Lippenblütlergewächs gewöhnliche Gundermann. Letztere enthält ätherische Öle, Gerb- und Bitterstoffe. Daher verwendet die Volksmedizin sie gern gegen Durchfall und Husten. Auch schmeckt das Kraut in Salaten oder als spinatartiges Gemüse.

Artenvielfalt3Ein besonderer Fund der Storchschnabelgewächse ist der Pyrenäen-Storchschnabel. Wie der Name bereits vermuten lässt, stammt diese Art aus den Gebirgen Südeuropas. Wahrscheinlich hat er sich vor ca. 200 Jahren bei uns eingebürgert, entweder als Zierpflanze, die sich auswilderte oder als heimlicher Begleiter diverser Wanderer. Typisch für diese Art Storchschnabel sind die hellvioletten Blüten.

Zu den häufig vertretenden Korbblütengewächsen zählen die Gänseblümchen, Margerite, Löwenzahn und der Wiesen-Pippau, der nur auf Mähwiesen gedeihen kann.

Eine, der zwei letzten, gefundenen sehr zarten und kleinen Blütenpflanzen, gehört wie die große Sternmiere zu den Nelkengewächsen. Diese ist eine der seltenen Pflanzen, die sowohl Insekten anlocken, sich aber auch selbst befruchten können.

Jeder kennt unsere letzte Blütenpflanze, das Wald-Vergissmeinnicht, denn in der Romantik gilt sie als Blume der Liebenden.

Zum Schluss gilt der Dank der SimmerseeAG wieder Herrn Homann, der uns auch in diesem Jahr mit Rat und Tat zur Seite stand.