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Zeitzeugengespräch mit Henriette Kretz

Zeitzeugengespräch mit Henriette Kretz

Wie erschütternd die Geschehnisse des Holocausts waren, konnten die Schüler*innen der Jahrgangsstufen 9 und 10 der Friedrich-Karl-Ströher Realschule plus Simmern in einem persönlichen Zeitzeugengespräch erfahren. Die Schule nutzte ein Angebot des Bistum Mainz, Zeitzeugengespräche auf digitale Weise abzuhalten. Die polnische Jüdin Henriette Kretz wurde per Videokonferenz live in die Aula geschaltet, sodass alle Schüler*innen der Stufen 9 und 10 den Erzählungen lauschen konnten. Frau Kretz erzählte dabei nicht nur von ihrer Jugend im NS, sondern verwickelte die Schüler*innen auch in ein Gespräch über Religionen, Rassismus und Ausgrenzung. Nach Abschluss ihrer Erzählung bestand in kleiner Runde noch die Möglichkeit zum persönlichen Austausch. Geduldig beantwortete Frau Kretz dabei Fragen nach ihrem weiteren Lebensweg, aber auch wie sie es schaffen konnte, ihre tiefgreifenden Erfahrungen zu verarbeiten.

Das Schicksal und der Lebensmut von Frau Kretz berührten die Schüler*innen sehr und löste bei vielen eine enorme Betroffenheit aus. In Erinnerung bleiben werden außerdem die eindringlichen Worte der Zeitzeugin an die Schüler*innen, dass diese ihre Zukunft selbst in der Hand haben und beeinflussen können.

 

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